Seit seiner Entdeckung durch einen chinesischen Kaiser vor fast 5.000 Jahren ist Tee zum meistkonsumierten Getränk nach Wasser geworden. Und dies inzwischen mit einer fantastischen Sorten- und Geschmacksvielfalt.

Dabei berührt Tee nicht nur unseren Geschmackssinn: Sie sehen die satten, goldenen oder milden Farben und riechen die natürlichen Aromen mit all ihren Nuancen. Wenn Sie die Sorte Ihrem Befinden anpassen, können Sie Tee sogar fühlen. Er hilft, je nach Inhaltsstoffen, unter Anderem gegen Schlafstörungen, Heiserkeit, Erkältung, Magenbeschwerden und Kopfschmerz.

Unser Tee-Partner: Teehaus Ronnefeldt

Unser Tee-Partner: Teehaus Ronnefeldt

Ronnefeldt begeistert mit erlesenem Tee

Viele Teetrinker, vielleicht auch Sie, haben die Marke Ronnefeldt auf Reisen kennen und schätzen gelernt. Hier liegen auch die Wurzeln des Unternehmens. Der Gründer des Teehauses Ronnefeldt, Johann Tobias Ronnefeldt, belieferte seit 1823 vor allem feine Hotels. Und heute zählen die vier und fünf Sterne-Hotels und die gehobene Gastronomie in über 60 Ländern zu den Kunden. Ronnefeldt-Tee gibt es aber auch im Teefachhandel. Im Frühjahr 2008 ging erstmals der Webshop online. Und 2009 eröffnete der Brand Shop in Frankfurt mit allem, was Teeliebhabern Freude macht.

Ronnefeldt liefert bis heute Tee in seiner exklusivsten Form – als Blatt-Tee oder losen Tee. Mit großer Erfahrung, Liebe zum Detail und neuen Ideen setzt Ronnefeldt dieses faszinierende Naturprodukt immer neu in Szene. Ob Tee-Connaisseur, Liebhaber oder Einsteiger – die ungeheure Vielfalt, die wohltuende Wirkung und der herrliche Geschmack des Tees werden sicherlich auch Sie begeistern.

Wissenswertes über Tee

Ob schwarz oder grün, alles was „echter“ Tee ist, kommt von einer Pflanze, deren lateinischer Name Camellia sinensis lautet. Über die Jahre hinweg wurden die Pflanzen immer wieder gekreuzt, sodass man heutzutage von zwei Gattungen, Thea sinensis und Thea assamica, spricht. Die Teepflanze ist ein auf Buschhöhe zurückgeschnittener Baum. Diese immergrüne Pflanze ist je nach Anbauregion fast ganzjährig zu beernten.

Die Erntezeiten und die damit einhergehenden Qualitäten der Tees sind von vielen Faktoren abhängig. Für optimale Wachstumsbedingungen sind folgende Einflüsse und ihr Zusammenspiel wichtig: Temperatur der Umgebung, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Dauer und Intensität der Sonneneinstrahlung, Bodenqualität, Pflege der Teegärten. Sie bestimmen Erntezeiten, Erntemengen, Wirkstoffgehalt und Geschmacksintensität. In Chinas Provinzen Keemun, Szechuan und Yunnan wachsen vielfältige Tees auf 1.000 bis 1.500 Meter Höhe.

Mit 1,9 Millionen Tonnen, in der Hauptsache Grüntee, ist China der größte Teeproduzent der Welt. Gefolgt von Indien mit über einer Million Tonnen. Dort gedeihen in kristallklarer Himalaja-Luft auf bis zu 2.000 Metern Höhe die berühmten Darjeelings, die man auch als die Champagner unter den Tees kennt. Aus den Flachlagen auf 300 bis 800 Meter am Lauf des Brahmaputra kommen die kräftigen, würzigen, malzigen Assam-Tees. Sri Lanka produziert im Monsunrhythmus und auf unterschiedlichen Anbauhöhen die Highgrown-, Mediumgrown- und Lowgrown-Teas, die kraftvoll bis mild schmecken und immer noch traditionsgemäß Ceylon-Tees genannt werden.

Herstellung braucht Sorgfalt

Neben Herkunftsland, Sorte und Klima gibt es ein entscheidendes Kriterium für die Teequalität: das Herstellungsverfahren. Je schneller der Tee verarbeitet wird und je mehr Maschinen im Einsatz sind, desto mehr leidet der Geschmack und die Feinheit des Aromas. Bei Ronnefeldt gibt es deshalb nur orthodox hergestellte Schwarze, Grüne und Weiße Tees sowie Oolongs. Das bedeutet, die Tees sind handgepflückt und mit großer Sorgfalt handwerklich aufwändig hergestellt. Das erfordert viel Erfahrung und Geduld, aber nur so entstehen Spitzenqualitäten. Und nur so kann sich der sortentypische Charakter und besondere Geschmack entfalten, der einen Ronnefeldt Tee ausmacht.

Diese Sorgfalt beginnt bereits bei der Ernte. Jeweils zwei zarte Blättchen und eine Blattknospe werden gepflückt. Diesen jungen Trieb, der geerntet wird, nennt man two leaves and one bud. Das bedeutet viel Mühe für ein Kilo fertigen Schwarztee, für das man ca. vier Kilo frische Blätter braucht. Sofort nach dem Pflücken beginnt die handwerkliche orthodoxe Teeverarbeitung. Sie besteht aus fünf Schritten, bei denen der Tee sorgfältig verarbeitet wird.

Schritt 1 ist das 12- bis 18-stündige Welken, wobei der Tee bis zu 60 % seiner Feuchtigkeit verliert. Danach in Schritt 2 werden die Teeblätter zwischen langsam rotierenden Scheiben so vorsichtig gerollt, dass sie brechen. Das öffnet die Blattzellen und der Zellsaft wird freigesetzt. Damit beginnt Schritt 3, das Fermentieren. Die Fermentation ist ein Prozess, bei dem der Zellsaft oxidiert und sich das typische Teearoma bildet. Dabei verfärben sich die Blätter zu Kupferrot bis Schwarz. Der Fermentationsmeister entscheidet über den Fermentationsgrad und stoppt den Prozess durch Schritt 5: das Trocknen der Blätter. Bei diesem Produktionsschritt werden die Enzyme deaktiviert und die Fermentation wird gestoppt. Der Tee verliert Feuchtigkeit und der Zellsaft „klebt“ am Blatt. Der Tee wird im letzten Schritt sortiert: in Blatt-Tee, Broken-Tee, Fannings und Dust.

Muße bei der Tee-Zubereitung

Von den Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen sind das Tannin und das Koffein bzw. Tein die wirksamsten: Schwarztee wirkt nach kurzer Ziehzeit von 3 Minuten anregend. Aber nicht sprunghaft wie Kaffee, sondern langsam und angenehm ansteigend. Nach längerer Ziehzeit verbindet sich dann das Tannin mit dem Koffein, diese Kombination beruhigt Darm und Magen. Nach mehr als 5 Minuten Ziehzeit kann es allerdings bitter auf Zunge und Gaumen werden.

Denken Sie auch an diese beiden Faustregeln:
1. Das sprudelnde Wasser muss zum und über den Tee und nicht der Tee zum Wasser.
2. Tee braucht viel Raum, damit sich Blätter und Geschmack entfalten. Beobachten Sie mal den Tanz der Teeblätter in einer geräumigen Glaskanne. Also ein großes Teesieb oder Teenetz, aber nie ein enges Tee-Ei.

Im Gegensatz zum schwarzen Tee mag es der Grüntee nicht ganz so heiß und lange: 80 °C und 2 bis 3 Minuten Ziehzeit sind genug für einen anregenden Grüntee. Ab der dritten Minute hat der Tee keine anregende Wirkung mehr. Und Sie dürfen ins Träumen geraten.

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