Papaya, der Alleskönner aus den Tropen

Der Papayabaum stammt aus der Familie der Melonengewächse und wurde erstmals in Mexiko entdeckt und als Nutzpflanze kultiviert. Bereits Anfang des 16. Jahrhunderts fand die Papaya Ihren Weg bis zu den Philippinen und wird heute in allen subtropischen Regionen der Welt angebaut.

In der deutschen Küche hat das Obst leider keinen hohen Stellenwert, Forscher aus Medizin und Kosmetik haben ihren Wert allerdings seit einigen Jahren erkannt: Die Papaya war eine der ersten Pflanzen, deren Genom komplett sequenziert wurde, was bedeutet, dass das komplette Erbgut und alle Geninformationen bekannt sind. Allein diese Tatsache lässt erahnen, dass auch die Papaya ein echtes Superfood ist.

Doch was macht die exotische Pflanze so besonders? Bereits Christoph Kolumbus bezeichnete die Papaya als „Frucht der Engel“. Sie ist nicht nur kalorienarm, fruchtig-frisch und lecker, sondern vor allem gesund. In der Medizin ist sie dafür bekannt, dass sie Magen-Darm-Beschwerden lindert und die Verdauung fördert. Dafür sorgt das enthaltene Papain, ein Enzym welches die Protein-Spaltung unterstützt. Außerdem steckt die Papaya voller essentieller Nährstoffe wie Vitamin A, C und E, Magnesium und Kalium.

Doch auch in der Kosmetikindustrie findet der Exot Verwendung: Der sehr wertvolle Papaya-Extrakt wirkt ganz natürlich gegen Falten, beschleunigt die Wundheilung und befreit verstopfte Poren. Das enthaltenen Vitamine sowie das Beta-Carotin verbessert die Hautstruktur und stärkt Haare und Nägel.

Papaya-Rezept: Thai-Salat

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g möglichst grüne Papaya
  • 150 g Cherrytomaten
  • 50 g gesalzene und geröstete Erdnüsse
  • 1 rote Chilischote (klein)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL Limettensaft
  • 2 TL Palmzucker

Zubereitung:
Die Papaya schälen und waschen (Bitte genau in dieser Reihenfolge, da beim Schälen bitterer Saft austritt der abgespült werden muss). Die Frucht halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in feine Stücke schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln. 1 EL der Erdnüsse grob hacken. Die Chilischote waschen, putzen und klein schneiden. Den Knoblauch schälen und hacken.
Erdnüsse, Chili, Knoblauch, Fischsauce, Limettensaft, Palmzucker und ein Drittel der Tomate zu einer Paste verarbeiten. Die restlichen Tomaten mit der Papaya mischen. Die Erdnuss-Chili-Paste unterrühren. In eine Schüssel füllen und mit den restlichen Erdnüssen bestreuen.

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