Kreuzblütler, die Heilgewächse unter den Superfoods

Auch wenn man bei diesem Namen eher an ein wildwüchsiges Kraut denkt – Kreuzblütler begegnen uns öfter als wir denken. Ihren Namen bekamen sie durch die kreuzförmigen Blätter während der Blüte, zum Superfood wurden Sie allerdings durch den besonders hohen Anteil an Senföl.
Zu den Kreuzblütlern gehören Gemüsesorten wie Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl und Rettich. Wissenschaftlich belegt ist, dass Senföl – oder auch Sulforaphan – Krebserkrankungen vorbeugen kann und auch bereits ausgebrochene Erkrankungen lindert, denn das Öl sorgt dafür, dass sich die Krebszellen selbst zerstören.
Und es gibt weitere Gründe, wieso dieses Superfood in den gesunden Speiseplan integriert werden sollte: Kreuzblütler besitzen eine Menge antioxidativer Enzyme, die die Aktivität steigern und das Immunsystem stärken. Außerdem enthalten vor allem die Kohlsorten viel Vitamin C und K. In Kombinationen stärken die Vitamine die Knochen und unterstützten die Knorpelbildung, das Arthrose- und Osteoporose-Risiko wird somit gesenkt.
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Die bekanntesten Kreuzblütler:

  • Brokkoli
  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Rettich
  • Brunnenkresse
  • Chinakohl
  • Kohlrabi
  • Senf
  • Steckrüben

Wichtig bei der Zubereitung von Kreuzblütern ist, dass die Produkte nur wenig – bestenfalls gar nicht – gekocht werden. Durch starke Hitze wird das Senföl angegriffen und verliert dabei ungefähr 50% seiner Inhaltsstoffe. Es ist also ratsam, die Lebensmittel zu Salat oder Smoothies zu verarbeiten. Sorten, die roh nicht genießbar sind, wie Beispielsweise der Rosenkohl, können bei schwacher Hitze schonend gedünstet werden.
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Kreuzblütler Rezept: Power-Salat mit Brunnenkresse, Rettich und Senf

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Bund (300 g) Brunnenkresse
  • 270 g Rettich
  • 130 g Radieschen
  • 65 g Kirschtomaten
  • 3 El Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer & Zucker zum Abschmecken
  • 1 Tl Senf, mittelscharf
  • 65 ml Öl
  • 65 g Alfalfasprossen

Zubereitung:
Blätter der Brunnenkresse abzupfen und in kaltes Wasser legen. Den Rettich schälen und ebenso wie die Radieschen in feine Stifte reiben. Kirschtomaten waschen, trocknen und vierteln. Für das Dressing Weißweinessig, Senf und Öl verrührenund mit  Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Die Brunnenkresse trocknen und mit Rettich, Radieschen und Tomaten in eine Schüssel geben. Die Sprossen darauf verteilen und mit dem Dressing beträufeln.

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