Yamswurzel – Die Superknolle

Das exotische Superfood stammt ursprünglich aus den südlichen Teilen Chinas. Sie enthält viel Stärke und wird dort – ähnlich wie bei uns die Kartoffel – als Nutzpflanze angebaut. Es gibt über 200 verschiedene Sorten der Kletterpflanze, je nach Art ist das Fleisch weiß, gelb oder rosa. Die Yamswurzel wächst zum größten Teil unter der Erde, die knollenförmigen Wurzeln können ein Gesamtgewicht von bis zu 70 kg erreichen. Fast alle Sorten sind im rohen Zustand giftig und können nur gekocht verzehrt werden. Ihr Geschmack ist süßlich und erinnert an Kartoffeln und Maronen.

Korrekt zubereitet ist die Yamswurzel nicht nur ein Genuss, sondern gleichzeitig auch ganz besonders Gesund: Neben vielen Kohlenhydraten und Ballaststoffen enthält sie auch Mangan, welches den Kohlenhydratstoffwechsel unterstützt und zur Energieproduktion beiträgt. 100 Gramm der Knolle hat etwas mehr als 100 Kalorien, die vom Körper jedoch nahezu komplett verarbeitet und aufgenommen werden können. Sie schenkt unter Anderem wichtiges Vitamin B6 und B1, Folsäure, Vitamin C, Kalzium, Eisen und Magnesium.

Was die Yamswurzel allerdings zu einem echten Superfood macht, ist der Inhaltsstoff Diosgenin. Diesen enthält sie in sehr großen Mengen. Diosgenin fördert die Produktion des Hormons Dehydroepiandrosteron, welches auf den Körper wie ein Jungbrunnen wirkt, da es der Alterung entgegen wirkt. Es stärkt das Allgemeinbefinden und hat positiven Einfluss auf die Knochen, welche nachweislich stabiler und resistenter werden.

Frische Yamswurzeln sind in unseren Supermärkten das ganze Jahr über erhältlich und können vielfältig verarbeitet werden. Zum Beispiel im Salat, in Suppen oder frittiert als Ersatz für Pommes. Als Beilage zu Fleisch oder Fisch eignen sie sich ebenfalls, vor allem bei exotischen, scharfen Gerichten.
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Yamswurzel-Rezept: Exotisches Curry (vegetarisch)

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kg Yamswurzel
  • 2 Süßkartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Butter
  • 2 Kapseln Kardamom
  • 1 EL Vindaloo-Paste
    (Indisches Gewürz bestehend aus Kardamom, Chili, Kreuzkümmel, Pfeffer, Senf, Zimt,
    Bochshornklee, Weinessig, braunem Rohzucker und Salz)
  • 2 TL Zucker
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 1 EL Kurkuma
  • 1/2 Stange Zimt
  • 200 g Naturjogurt

Zubereitung:
Waschen, schälen und würfeln Sie die Yamswurzeln und die Süßkartoffeln. Geben Sie vorerst nur die Yamswurzel-Stücke in kochendes Salzwasser und fügen Sie nach 5 Minuten die Süßkartoffel hinzu. Beides zusammen 10 Minuten kochen lassen und anschließen durch ein Sieb abgießen.
Schneiden oder reiben Sie die die Zwiebel in dünne Scheiben. Die Knoblauchzehen schälen und zerkleinern. Zwiebel und Knoblauch werden nun in der Butter angeschwitzt, bis sie leicht goldig werden. Fügen Sie dabei Kardamom, Vindaloopaste, Zucker, Koriander, Kurkuma und Zimt hinzu und rühren alles gut um. Geben Sie nun die gekochte Yamswurzel und die Süßkartoffel hinzu und lassen diese kurz mit braten. Löschen Sie alles mit 100 ml Wasser ab und fügen Sie anschließend den Naturjoghurt hinzu. Servieren Sie das das Curry in kleinen Schälchen und dekorieren Sie diese nach Belieben mit einem Blättchen Koriander.

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