Curcuma: Der Grund, weshalb die indische Küche so gesund ist

Curcuma darf in keinem der vielen leckeren Currys fehlen. Dabei geht es bei der der exotischen Zutat aus Südostasien weniger um den Geschmack, sondern hauptsächlich um seine Farbe: Curcuma ist es, das vor allem indischen Gerichten eine leuchtende, frische und appetitliche Farbe schenkt. Es wird auch Gelbwurz oder Tumaric genannt und kommt aus der Familie der Ingwergewächse. Bei der Verarbeitung zum Gewürz werden die Früchte getrocknet und gemahlen.

Schon früher wussten die Menschen die positive Wirkung von Curcuma auf den Körper zu schätzen und wendeten es als Heilmittel in der ayurvedischen Medizin an. Es heißt, Curcuma wirkt fiebersenkend, entzündungshemmend und schmerzstillend. So können Beispielsweise Nasennebenhöhlenerkrankungen, Schnittwunden und auch Arthrose gelindert werden.
Die Heilkräfte sind sogar so beeindruckend, dass sich auch Forscher mit der Pflanze beschäftigt haben. Der gelbe Farbstoff, das Kurkumin, kann das Erkrankungsrisiko von Demenz, Diabetes und Krebs nachweislich senken. In Studien stellte sich heraus, dass vor allem Inder, die große Mengen zu sich nehmen, deutlich seltener von den genannten Krankheiten betroffen sind.

Um eine solche Wirkung auf den Körper zu erhalten, muss es allerdings regelmäßig und in großen Mengen verzehrt werden. Das macht sein herber, manchmal sogar etwas bitterer Geschmack leider unmöglich. Doch auch in kleineren Mengen ist das Gewürz eine gute Unterstützung für den Körper und eventuelle Heilungsprozesse. Daher lohnt es sich, das Superfood in sein Gewürzregal aufzunehmen.
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Curcuma-Rezept: Würziger Erkältungstee

Fit durch die kalte Jahreszeit!

Zutaten für 1 Person:

  • Ca. 250 ml Wasser
  • ¼ TL Curcuma
  • Eine Scheibe Ingwer (Ca. 1 cm)
  • Prise schwarzer Pfeffer
  • Zum Abschmecken: Sojamilch und Honig

Zubereitung:
Das Wasser zum Kochen bringen und dann mit Curcuma, Ingwer und Pfeffer in einen Mixer oder einen Smoothie-Maker geben. Alles gut mixen. In eine Tasse füllen und mit einem Schuss Sojamilch verfeinern und mit Honig süßen.

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