Chia – die „Wundersamen“

Die Chiapflanze ist aus der Gattung der Salbeigewächse. Sie stammt ursprünglich aus Mexico. Einige Arten des Salbeis werden ausschließlich wegen der Samen angebaut, da diese einen hohen Stellenwert unter den Superfoods haben. Um die Vermarktung zu erleichtern, gab man ihnen den Namen „Chia“. Dieser stammt aus der Nahuatl-Sprache und bedeutet „ölig“. Es wird heute in Mexico, Südamerika und Australien angebaut. Eine brauchbare Ernte trägt die Pflanze nur in warmen, trockenen Gebieten, da sie bei zu viel Regen sehr anfällig für Fäulnis ist.

Während Chia bei uns noch als Exot gilt, ist es in seiner Heimat Mexico schon seit tausenden von Jahren bekannt. Bereits die Azteken verwendeten es als Nahrungs- und Heilmittel. Mischt man die Samen mit Wasser, können sie sich um das zehnfache ausdehnen und werden zu einem gesunden Sattmacher. Deshalb gilt es aber noch lange nicht als Superfood – bei uns wird der Salbei-Samen ausschließlich wegen seiner sehr gesunden Inhaltsstoffe gekauft. Denn die kleinen Körner enthalten viel Kalzium – viel mehr als Milch – und besitzen darüber hinaus viele Omega 3 Fettsäuren. Außerdem punktet Chia mit Aminosäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann.

Nachdem Chia im Januar 2013 als offizielle Lebensmittelzutat genehmigt wurde erlebten die kleinen Superkörner ist im letzten Jahr vor allem in den USA einen regelrechten Hype. Die Dosierung ist allerdings streng festgesetzt, außerdem werden von der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wertvolle Verzehr-Empfehlungen ausgesprochen. Diese besagen, dass nicht mehr 15 Gramm Chia-Samen pro Tag verzehrt werden sollten – Doch auch diese Menge reicht für das Superfood, um dem Körper Gutes zu tun!
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Chia-Rezept: Powerjoghurt mit Früchten

Zutaten für 1 Portion:

  • 15 g Chiasamen
  • 50 ml Milch
  • 100 ml Naturjoghurt
  • 5 Himbeeren
  • 3 Erdbeeren
  • 1/2 Banane

Zubereitung:
Chia in die Milch einrühren und das ganze mindestens eine Stunde einweichen lassen. Den Naturjoghurt zugeben, in eine Schüssel füllen und mit dem Obst garnieren. Nach belieben, kann der Joghurt mit etwas Honig gesüßt werden.

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