Ein Viertel Jahrhundert nach der Wende feiern wir in Deutschland Jubiläum – und uns selbst. Denn es gibt genügend gute Gründe, Deutschland zu lieben. Hier folgt die Top-Ten unserer Must-See´s:

Platz 1
Wenn man mit Superlativen beginnt, ist der Kölner Dom als Wahrzeichen der Rheinmetropole sicherlich nicht nur eine Attraktion für gläubige Christen. Das mächtige Turmpaar der gotischen Kathedrale beherrscht seit seiner Vollendung im Jahre 1880 das Panorama der Stadt und zählt seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe. Heute zieren permanente Gerüste, die zur Instandhaltung des der Witterung ausgesetzten Baumaterials dienen, das charakteristische Profil.

Platz 2
Das Brandenburger Tor ist im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung ein sehr wichtiger Hot Spot Deutschlands. Es markierte die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Bis 1989 war es Symbol des Kalten Krieges und wurde danach das der Wiedervereinigung Deutschlands und Europas. Heute ist das Wahrzeichen Berlins Magnet für unzählige Touristen der deutschen Hauptstadt.

Platz 3
Beeindruckend ist die Architektur der Landeshauptstadt Dresden, geprägt durch verschiedene Epochen, die sich in der historischen Altstadt mit Frauenkirche, Semperoper, Residenzschloss und Zwinger wiederfinden. Dresden, das „Elbflorenz“ Deutschlands, sticht besonders durch seine barocke und mediterrane Architektur sowie seine Lage im Elbtal und eine ausgeprägte Kunstsammlung hervor.

Platz 4
Märchenhaft wird es in Bayern. Hier thront das Schloss Neuschwanstein hoch über Hohenschwangau. Es wurde 1869 für den bayerischen König Ludwig II. als idealisierte Vorstellung einer Ritterburg aus der Zeit des Mittelalters errichtet und wird jährlich von mehr als 1,3 Millionen Touristen besucht, die sich von der spektakulären Architektur des Historismus und der vom Eklektizismus des 19. Jahrhunderts geprägten Ausstattung verzaubern lassen möchten.

Platz 5
Wanderlust zieht Besucher zum Brocken – mit 1.141 Metern der höchste Gipfel des Harzgebirges. Der „Berg der Deutschen“ liegt geografisch er an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, klimatisch sorgt seine vorgehobene Position im Norden Deutschlands für raue Winde und kalte Temperaturen, vergleichbar mit den Bergen Islands. Naturschutzbezogen gehört der magische Berggipfel zum Nationalpark Harz.

Platz 6
Städtisch ohne dabei an Magie zu missen ist Hamburgs Speicherstadt. Die illuminierte Wasserstraße zwischen den backsteinigen, restaurierten Speichern lässt sich per Boot besonders gut genießen. Der historische Lagerhauskomplex im Hamburger Hafen steht seit 1991 unter Denkmalschutz und seit 2015 gemeinsam mit dem benachbarten Kontorhausviertel auf der Liste des UNESCO-Welterbes.

Platz 7
Helgoland, rund 70 km vom Festland entfernt, hebt sich als mächtiger, roter Buntsandsteinfelsen aus dem Wasser und präsentiert sich mit einer einmaligen Flora und Fauna und einem milden, vom nahen Golfstrom begünstigten Hochseeklima. Als Wahrzeichen der Insel ragt die „Lange Anna“ wie ein Fels in der Brandung als bizarrer, roter Steinkoloss an der Nordspitze der Insel empor.

Platz 8
Die Zeche Zollverein gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Bereits zu Betriebszeiten ernannte man sie  zur “schönsten Zeche der Welt”. Heute gilt das Kulturdenkmal Zollverein in Essen als einzigartige Ikone moderner Industriearchitektur. Besucher erleben einen der faszinierendsten Orte der Industriegeschichte hier hautnah.

Platz 9
Die Traditionsbrauerei Hofbräuhaus München versteht sich als internationaler Botschafter für die Münchner Braukunst und Bierkultur. Ob beim Oktoberfest oder an einem x-beliebigen Tag im Jahr – die Tradition ist im Hofbräuhaus München immer zu spüren. „Hofbräu, mein München“ ist das leidenschaftliche Bekenntnis der Brauerei zur Stadt, ihren Menschen und dem bayerischen Lebensgefühl.

Platz 10
Bekannt vor allem durch die Porta Nigra lässt Trier als älteste Stadt Deutschlands mit Dom, Basilika, Amphitheater, Kaiserthermen und Römerbrücke schnell durchblicken: Hier passierte Geschichte. Als Universitätsstadt zieht Trier viele junge Leute an, die in den Genuss eines Campus kommen, der zeigt, dass die Stadt nicht nur Denkmal, sondern Beleg für eine unvergleichliche Verbindung zwischen der antiken Vergangenheit und Modernität ist.

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