Kutsche oder Oldtimer? – Die erste Fahrt als Ehepaar

Dem glücklichen Brautpaar gebührt an seinem großen Tag nicht zuletzt ein standesgemäßes Hochzeitsauto oder sonstiges Gefährt. Dabei dient es meist nicht nur dem Transport des Paares vom Trauungsort zur Hochzeitslocation, sondern gewährt der Braut bereits vor der Trauung das erste Highlight, wenn sie bei der Kirche oder dem Standesamt vorfährt.

Bei der Wahl des stehen viele Alternativen offen, hier einige Anregungen:

Die Kutsche: Der Märchen-Klassiker
Sie ist für viele der Inbegriff einer romantischen Märchenhochzeit. Kutschen bestechen durch Ihre Schönheit, sodass auf prunkvollen Blumenschmuck auch verzichtet werden kann. Zu beachten gilt allerdings, dass man mit einer Geschwindigkeit von ca. 10-12 km/h unterwegs ist, die Kutsche ist also nichts für große Entfernungen.

Der Oldtimer: Nostalgie pur
Ähnlich klassisch wie eine Hochzeitskutsche ist der Oldtimer. Der Vorteil ist allerdings, dass die Entfernung der Hochzeitslocation zur Kirche oder zum Standesamt eine untergeordnete Rolle spielt.

Die Limousine: Glamouröser Auftritt
Sie eignet sich vor allem für luxuriöse, extravagante Hochzeiten. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch das Interieur besticht: Limousinen sind komfortabel und großzügig gebaut, sodass das Ein- und Aussteigen vor allem für die Braut sehr bequem ist.

Der Sportwagen – Mit viel PS in die Ehe
Ein flotter Zweisitzer passt ideal zu legeren Hochzeitsfesten oder einer rein standesamtlichen Trauung. Aus Platzgründen sollte sich das Brautpaar allerdings entweder für ein weites, langes Kleid oder einen Sportwagen entscheiden. Soll es sogar ein Cabrio ein, sollte eine Schlechtwetter-Alternative bereit gehalten werden.

Mit Rikscha, Motorrad oder Vespa
Es gibt nichts, was es nicht gibt! Für jede noch so ausgefallene Hochzeit findet sich das passende Transportmittel. Von der Fahrradrikscha, über das Motorrad, die Vespa bis hin zum Golfcaddy – mit liebevollen Details wie Blumendeko oder Fahnen verwandelt sich jedes Gefährt in einen individuellen Hochzeitswagen.

Nach welchen Kriterien das Brautpaar entscheiden sollte:
• Passt das Gefährt zu uns und dem Thema unserer Hochzeit?
• Wie bemisst sich der Preis? Wird pauschal, nach Stunden oder Kilometern abgerechnet? Ist der Chauffeur im Preis bereits enthalten?
• Sorgt der Dienstleister für passenden Blumenschmuck?
• Bietet das Gefährt ausreichend Platz für Brautkleid und Schleppe?

Und nun noch abschließende Tipps:
• Geben Sie bei der Reservierung einen Zeitpunkt an, der 10-15 Minuten vor der geplanten Abfahrt zur Kirche / zum Standesamt liegt.
• Klären Sie mit der Kirche, dem Standesamt und der Location, wo Sie vorfahren und parken dürfen.
• Schließen Sie mit Drittanbietern einen schriftlichen Vertrag in dem Datum, Zeitpunkt, Preis und Leistungsumfang festgelegt sind.
• Der Bräutigam sollte den Hochzeitswagen – sofern kein Zweisitzer – nicht selbst fahren. Greifen Sie auf Chauffeur, Trauzeuge oder Schwiegervater zurück.
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