Als viertgrößte deutsche Stadt und eines der beliebtesten Reiseziele innerhalb Deutschland, bietet Köln seinen Besuchern mehr als nur den Dom und die Altstadt. Immer wieder die Mitarbeiter in unseren Hotels im Rheinland demnach gefragt, ob sie nicht ein paar Geheimtipps für Köln wissen und diese an die Gäste weitergeben mögen. Um auch den Lesern des Althoff Magazin diese Geheimtipps für Köln nicht vor zu enthalten, haben wir die fünf besten zusammengetragen.

Geheimtipps für Köln

1. Rosengarten im Fort X

Viele Städtereisende kommen nach Köln um die Luft der Großstadt, das einmalige Flair der Metropole am Rhein, zu schnuppern. Das Shoppen auf der Ehrenstraße, der Trubel auf dem Roncalliplatz im Schatten des Doms und die ausgelassene Stimmung in den Kneipen und Brauhäusern in der Altstadt begeistert Besucher von fern und nah gleichermaßen. Dennoch suchen nicht wenige auch die stillen, beschaulichen Ecken Kölns, an denen sich der Moment genießen lässt und die ruhige Seite der Domstadt zum Vorschein kommt.

Der Rosengarten im wunderschönen, mondänen Agnesviertel unweit der Innenstadt, ist dafür der perfekte Ort: Auf dem Dach des preußischen Fort X, ein der Befestigungsanlage Kölns angeschlossenes Bollwerk aus Stein und Eisen, ließ der ehemalige Kölner Bürgermeister und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer ein wahres Idyll entstehen. Während der Blüte entfaltet sich hier ein wahres Korallenriff an Farben, das gemeinsam mit dem süßlichen Duft der unzähligen Rosenarten den Lärm und Trubel der Großstadt leicht vergessen lässt. Doch nicht nur der Rosengarten im Fort X selbst ist ein lohnendes Ziel, auch das umliegende Agnesviertel gilt mit seinen Altbauten, Cafés und Boutiquen als einer der schönsten Stadtteile und damit auch als einer der besten Geheimtipps für Köln.

Rosengarten im Fort X
Neusser Straße, Ecke Hülchrather Straße
Geöffnet von Mai bis Oktober, 7 bis 20 Uhr
www.koelner-gruen.de

2. Kölner Brauhäuser

Zwar gibt es viele Gäste, die in unsere Häuser vornehmlich aufgrund unserer hervorragenden Küche kommen, aber was wäre ein Ausflug nach Köln ohne den Besuch eines typischen Brauhauses. Neben den bekannten und stark frequentierten Brauhäusern rund um den Dom, gibt es auch hier so einige Geheimtipps für Köln-Besucher: Bemerkenswert ist hierunter zum einen die Braustelle im Kölner Stadtteil Ehrenfeld, die nicht nur eine große Variation an Bieren braut, sondern auch als Kölns kleinste und innovative Brauerei bekannt ist. Die Braustelle ist wahrscheinlich nicht nur der einzige Ort in Köln, in dem man ein Alt-Bier bekommt (auch wenn es den Namen „Ehrenfelder Alt“ trägt), sondern mit dem Helios auch ein Kölsch in Urform.

Wer den Weg nach Ehrenfeld nicht antreten möchte und sich lieber rund um die Altstadt bewegt muss keinesfalls auf authentische Brauhäuser verzichten. Besonders liebevoll und urtümlich, bei gleichzeitig bodenständiger Kölscher Küche und frisch gezapften Bier, sind das Päffgen am Heumarkt, das Sünner im Walfisch im Herzen der Altstadt und das Brauhaus zur Malzmühle, in dem das vor allem bei Kölnern sehr beliebte Mühlenkölsch ausgeschenkt wird.

3. Sonnenuntergang am Rhein

In Düsseldorf wird oft behauptet, Köln liege schon alleine wegen des Sonnenstands auf der falschen Rheinseite, da man in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt den Sonnenuntergang auf der Rheinpromenade genießen kann. Nun liegt die Altstadt Köln zwar in der Tat westlich des Rheins und erschwert es ihren Besuchern, den einmaligen Flair zu genießen und den Tag dort gemütlich ausklingen zu lassen, aber es gibt dennoch einige Orte in der Rheinmetropole, die einen Sonnenuntergang zu einem besonderen Erlebnis machen und gleichzeitig noch Geheimtipps für Köln-Besucher sind.

Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle Kölns bester Beachclub KM689 und die zugehörigen Rhein Terrassen auf der Deutzer Seite. Im Sommer erklingen dort Lounge Klänge, und mit den Füßen im Sand und einem Aperol Spritz als Sundowner in der Hand, könnte man fast meinen, man wäre am Mittelmeer, wäre da nicht der wunderschöne Dom, hinter dem die Sonne langsam versinkt. Da nur wenige Touristen den Weg auf die Deutzer Seite suchen, gilt dieser Ort immer noch als einer der besten Geheimtipps für Köln unter unseren Gästen.

4. Domdachführung

Natürlich gehört zu einem Köln-Besuch auch die Besichtigung des Doms dazu. Wenngleich man das Wahrzeichen der Stadt selbst nicht zu den besten Geheimtipps für Köln zählen kann, gibt es dennoch einige Ecken in und auf der Hohen Domkirche St. Petrus, so der offizielle Name des Kölner Doms, die nicht einmal jedem Kölner bekannt sind.

Ein absolutes Highlight und gleichzeitig einer der besten Geheimtipps für Köln ist dabei die Domdachführung. Bei wenig Wind und gutem Wetter fahren schwindelfreie Besucher zusammen mit einem der erfahrenen und durch die Dombauhütte geprüften Führer an der Nordseite des Doms mit einem Bauaufzug in luftige Höhen. Dort angekommen erschließen sich ganz neue Eindruck von dieser prächtigen gotischen Kathedrale: Anstelle eines Holzdachstuhls, überrascht beispielsweise eine filigrane Eisenkonstruktion, die älter als der Pariser Eifelturm ist. Ein Höhepunkt der atemberaubenden Führung ist sicherlich die Umrundung entlang der schmalen Balustrade, bei der nicht nur die schiere Höhe, sondern auch die liebevoll gestalteten Figuren auf der Außenfassade zu bestaunen sind. Hätten Sie gewusst, dass sogar Kölns Fussballlegende und Weltmeister von 1974 Wolfgang Overath am Dom verewigt wurde? Diese und viele Kuriositäten rund um diese ehrwürdige Kathedrale erfahren Sie am besten selbst bei diesen Geheimtipp für Köln!

Mehr Informationen unter www.domfuehrungen-koeln.de

5. Ausblick auf den Dom

Wer nicht nur vom Dom, sondern auch auf den Dom einen schönen Blick haben möchte, findet in Köln zahlreiche Orte. Nicht nur ragt das kolossale Bauwerk weit über jedes andere Gebäude der Stadt, so ist es auch von den meisten Straßen in die Rheinmetropole aus gut zu sehen. Besonders beliebt bei Köln-Besuchern ist der Blick von der Rheinseilbahn aus, die sich vom rechtsrheinischen Park über den Fluss hinweg zum Zoo spannt. Auch die beiden Hochhäuser im Mediapark, mit der Szenebar Osman 30, und auf Deutzer Seite die KölnTriangle mit der einer Panoramaterrasse, freuen sich bei Touristen großer Beliebtheit, sind daher aber auch kein Geheimtipp für Köln mehr.

Hierfür sollten sich erkundungsfreudige Besucher auf den kurzen Weg nach Bensberg machen. Das dort im frühen 18. Jahrhundert erbaute Jagdschloss bietet nicht nur einen sagenhaften Blick über die Kölner Bucht und den Dom, sondern heute auch allen erdenklichen Luxus. Durch die exakte Ausrichtung der Mittelachse auf den Kölner Dom, dürfen sich besonders die Gäste des Grandhotel Schloss Bensberg, das in diesem dem Schloss Schönbrunn nachempfundenen Barockessambles untergebracht ist, des ungestörten Blickes erfreuen. Der Besuch des Schlosses lohnt sich jedoch nicht nur wegen des Panoramas: Neben der italienischen Trattoria Enoteca ist mit dem von 3-Sterne-Koch Joachim Wissler geführten Restaurant Vendôme auch Deutschlands bestes Restaurant auf dem Schlossgelände untergebracht und macht Schloss Bensberg sicherlich zum genussvollsten aller Geheimtipps für Köln.

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