Symbol des Herbstes und vielseitiger Vitaminträger: Der Kürbis

Pünktlich mit dem Herbstanfang ist auch er Jahr für Jahr wieder da: Der Kürbis. Ob als Hauptdarsteller in der Küche oder als schaurig-schönes Deko-Element, er bringt uns die Botschaft: Der Herbst ist da!

Die Geschichte des Kürbis reicht weit über das Jahr 8.000 v. Chr. hinaus, sein Ursprung liegt in Amerika. Ursprünglich wurden nur die Samen zur Nahrung verwendet, da der wilde Kürbis zu viele Bitterstoffe enthält. Durch die Jahrzehnte wurden die essbaren Sorten soweit kultiviert, dass die Nutzung als Gemüse möglich war. Heute wird der Kürbis auch in Europa angebaut, zur Reife benötigt er einen frostfreien Platz mit viel Sonne.
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Verwendung

Im Handel unterscheidet man grundsätzlich zwischen Speise- und Zierkürbissen – Während die Zierkürbisse zur stimmungsvollen Dekoration von Balkon und Garten dienen, liefern Speisekürbisse viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Zink und Vitamin A, C, D und E. Verwendet wird in der Küche das Kürbisfleisch, welches circa 65% des Gesamtgewichts ausmacht. Aus ihm lassen sich vielfältige Speisen zubereiten, beispielsweise Salate, Suppen oder Gratins. Doch auch die Kürbiskerne sind ein Genuss: Getrocknet und geröstet verfeinern Sie nicht nur Salate und Backwaren, sondern auch sie enthalten auch wertvolle Inhaltsstoffe, Vitamine und Enzyme. Die teuerste Form ist das aromatische und köstliche Steirische Kürbiskernöl.
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Beliebte Speisekürbisse

  • Der Hokkaido ist der beliebteste und gleichzeitig auch schmackhafteste Kürbis aus der Familie der Riesenkürbisse. Die Früchte erinnern von der Form an eine Zwiebel und sind zwischen 1 bis 2 kg schwer. Die leuchtende Schale kann gegart auch mit verzehrt werden, dies ist ein großer Vorteil bei der Verarbeitung. Sein Geschmack erinnert an Maronen und er eignet sich hervorragend für Suppen, Aufläufe oder Tarte.
  • Der Muskatkürbis hat eine auffällig schöne Form und einen Farbverlauf von Orange bis Dunkelgrün. Er gehört zu den Moschus-Kürbissen, kann bis zu 20 kg schwer werden und schmeckt sehr aromatisch. Die Schale muss bei der Verarbeitung entfernt werden, das Fruchtfleisch kann anschließend roh oder gegart gegessen werden.
  • Der Patissons gehört zur Familie der Gartenkürbisse. Je älter und größer der Kürbis wird, desto härter wird seine Schale. Deshalb erntet man diese Sorte oft als „Mini-Patissons“, die jungen Früchte haben eine zarte, essbare Haut und schmecken frisch und mild. Sie können roh verzehrt oder sauer eingelegt werden.
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Rezept: Exotische Kürbissuppe

Zutaten für 6 Portionen:

  • Hokkaidokürbis (ca. 1,2 kg)
  • 800 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 5 cm Ingwer
  • 2 EL Butter
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 500 ml Kokosmilch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sojasauce
  • 1 Zitrone
  • Nach Belieben etwas Koriandergrün

Zubereitung:
Den Kürbis putzen und entkernen, die Möhren, den Ingwer und die Zwiebel schälen. Alles in grobe Stücke schneiden und in der Butter andünsten. Die Brühe aufgießen und 15 – 20 Minuten kochen lassen. Danach sehr fein pürieren, eventuell zusätzlich durch ein Sieb streichen. Die Kokosmilch einrühren und mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken. Anschließend noch einmal erhitzen. Nach Belieben mit einem Korianderblatt garniert servieren.

Tipp: Legen Sie einen Spieß mit kleinen, gebratenen Garnelen in die Suppe –  So wird sie in Thailand traditionell serviert.

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